Auch Goldmedaillenweine mit dem „Traubenvollernter". 31.3.2008
Schon vier Traubenernten haben Helga und Josef Schüller in Pillersdorf mit ihrer Pellenc-Traubenlesemaschine eingebracht. Zu dritt ernten sie rund 45 ha im eigenen Bereich. Zwei Argumente für die maschinelle Weinernte führen die Schüller´s besonders ins Treffen: Es wird immer schwieriger, ausreichend Personal für die händische Lese zu finden und damit zusammenhängend die Unabhängigkeit in der Weinernte.
„Personen zur Weinlese müssen versorgt und untergebracht werden; das kostet zusätzlich Zeit und Nerven in der ohnehin hektischen Erntesaison. Der Traubenvollernter braucht das nicht und er kann auch warten wenn das Wetter einmal nicht passt“ sagt Frau Schüller zu diesem immer wichtigeren Punkt.
Die entsprechende Arbeit der Maschine in Qualität und Leistung wird vorausgesetzt. Und Pellenc bringt sie auch. Die Flächenleistung wird zwar von der Länge der Rebreihen wesentlich beeinflusst, aber auch Kleinflächen können problemlos beerntet werden. In Pillersdorf werden Weingärten von wenigen Aar bis zu Anlagen von zwei Hektar Größe gelesen.
Zur Qualität der Maschinenlese nennt Frau Schüller Ergebnisse, die für sich sprechen. „Als Selbstvermarkter legen wir größten Wert auf Weine“, sagt Frau Schüller und führt als Beweis mehrere Gold- und Silbermedaillen an, die mit Weinen aus der mechanisierten Ernte bereits gewonnen wurden. Diese Qualität beginnt mit gesunden Trauben, die zum optimalen Reifezeitpunkt und mit der richtigen Maschineneinstellung geerntet werden. Bei über zehn Sorten für Rot- und Weißwein sind Technik und Erfahrung gefragt. „Heuer haben wir sogar Eiswein-Trauben mit der Pellenc geerntet“, schiebt Frau Schüller einen Leistungsbeweis für die Technik nach und braucht sich dabei nicht an frierende Hände erinnern, die mit der bisherigen Hand-Lese verbunden waren.
Die erwartete Funktion der Lesemaschine und das Service der Fa. Hammerschmied werden sehr anerkennend bestätigt. „Von der Beratung vor dem Kauf über die Einschulung an der Maschine bis zum Kundendienst und zur Ersatzteilversorgung merkt man, dass Hammerschmied und sein Team mit Fachkenntnis voll dahinter stehen“, sagt Frau Schüller und nennt ein Beispiel: „Einmal brachte Herr Hammerschmied in der Lesezeit spät abends selbst ein Ersatzteil zu uns, damit wir ohne Zeitverlust am nächsten Morgen wieder weiter fahren konnten“. Pellenc und Hammerschmied zählen in den Winzerfamilien Wurst und Schüller zu den Erfolgsfaktoren, auf die sie überzeugend setzen.
Bericht von Franz Hofer vom 31. März 2008

